Universität Gießen

Blockseminar Homöopathie in der Veterinärmedizin

Wieder kamen Studierende auf uns zu und wünschten sich Informationen zur Homöopathie. Mit unserer Expertise stehen wir gerne an ihrer Seite. Hochmotiviert führten sie im Problem Based Learning die Fallanalyse durch und kamen über unterschidliche Wege zu den gleichen Ergebnissen- grandios.

JLU | Sebastian Ringleb

Auf Initiative der Studierenden fand an zwei Tagen ein Einführungsseminar in die Homöopathie an der Universität Gießen, Dekanat Veterinärmedizin statt. Unterstützung fand der Wunsch der Studierenden von deren Dekan, der Hahnemann Gesellschaft | Wiesbaden und der Gesellschaft für Ganzheitliche Tier Medizin GGTM, Dr. Maleen Schaumburg | Friedberg.

Die engagierten Studierenden überraschten uns immer wieder durch präzise und durchdachte Fragen und das selbstständige Auffinden ganz unterschiedlicher Lösungswege für die gestellten Aufgaben. Unser Ziel, die interessierten Studierenden zu informieren wurde erreicht. Beide Dozierende fühlten sich nach dem Seminar reicht beschenkt. Danke dafür.

Die Publikationen zur klinischen Forschung finden sich der CORE HOM database, zu finden unter Homeopathy Research Institute HRI. Diese umfasst 1383 Publikationen – Stand 03 Mai 2020.

Viele placebokontrollierte klinische Untersuchungen in der Veterinärmedizin finden sich unter: HomVetCR (Clinical Research on Veterinary Homeopathy). Diese Datenbank umfasst zur Zeit 445 klinische Studien und Fallberichte.

Eindrücke:

Dr. Maleen Schaumburg, Veterinärmedizinerin führte die Studierenden der Uni Gießen in die Homöopathie ein.

Dem Wunsch der Studierenden nach einem praxisbezogenen Unterricht entsprechend wurde die Methodik Problem based Learning zur Erarbeitung der Lerninhalte verwendet. Die vier Lerngruppen arbeiteten konzentriert und effektiv an der Lösung der Fallaufgaben.

Die Ergebnisse der intensiven Gruppenarbeit wurden im Plenum zusammen getragen. Die jeweiligen Arbeitsgruppen hatten für sich völlig unterschiedliche Wege zur Falllösung gefunden. Alle Wege konnten nachvollzogen werden.

Die Arzneimittelherstellung erfolgte während der Vortragsabschnitte. Es wurde die Pflanze Bellis perennis, Gänseblümchen, verrieben.

Nach dem Verreiben erfolgte die Verschüttelung, bei der die Studierenden ein Gefühl für die auf die Arznei einwirkenden Kräfte bekamen.

Als letzter Schritt die Imprägnierung der Globuli. Danach das Abfüllen und Beschriften. Wir stellten bell-p C9 her.

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